DAS GNADENTHAL-GYMNASIUM IST · MUSISCH · CHRISTLICH · PÄDAGOGISCH-INNOVATIV

Schulpastoral

Schulpastoral möchte zu den Sehnsüchten nach einem „Mehr“ an Leben mitten im Schulalltag anstiften und möchte das Schulleben aus christlichem Geist mitgestalten.

 

Daher möchte Schulpastoral am Gnadenthal-Gymnasium:

  • zur Verlebendigung und zum menschlichen Umgang im Schulalltag beitragen
  • Schulleben und Schulalltag mitgestalten
  • Schüler zu einem am Evangelium orientierten Leben gemäß dem Heiligen Franz von Assisi ermutigen
  • Wegbegleitung und Hilfen zur Persönlichkeitsentwicklung anbieten
  • Solidarität üben und Schritte für „Eine Welt“ einüben.

 

Projekt zum Jahr des Glaubens

Projekt zum Jahr des Glaubens – als Glaubende unterwegs – suchend – fragend – hoffend

Zum Jahr des Glaubens organisierte die Fachschaft ein spezielles Projekt. Schüler der sechsten Jahrgangsstufe waren eingeladen, auf einem gemeinsamen Pilgermarsch „unterschiedliche Stationen des Lebens“ mit ihrem und dem christlichen Glauben in Verbindung zu bringen. Den Abschluss dieses Sternmarsches bildete ein Picknick und eine Andacht in der Spindeltalruine mit dem Thema: „Manchmal sind es Ruinen, die uns den Blick zum Himmel öffnen!"" (Bild siehe oben)

Bildcollage als „Denkmal“ gestaltet von Ulrike Hofbeck, Lisa Gierlich und Natascha Landl (Kl. 9c, SJ 2013/14)

Verantwortliche Lehrkräfte: Hr. Wagner, Hr. Kohler

Den Glauben feiern - Schulgottesdienste

Schulgottesdienste stellen immer eine Unterbrechung des Schulalltags dar, um inne zu halten, um still zu werden, um nachzudenken, um zu beten und um unseren Glauben und unsere Hoffnung zu feiern. Zentrale Glaubensinhalte wurden bei den Schulgottesdiensten aufgegriffen: Zu Beginn des Schuljahres („Vertrauen“), vor Weihnachten („Und das Wort ist Fleisch geworden“), zu Beginn der Fastenzeit für die 5.-7. Jahrgangsstufe („Fasten als Schatzsuche“), zu Ostern („Den Glauben leben wie Franziskus“), zu Pfingsten für die 8.-11. Jahrgangsstufe („Glauben und Hoffen“) und zum Schuljahresende („Danken“). Zu einer lebendigen Feier gehört es, dass möglichst viele Schüler und Lehrer sich aktiv beteiligen.

 

So ist es besonders erfreulich, dass sich neben der bewährten Gottesdienstband aus der Jahrgangsstufe 10 nun eine weitere Nachwuchsgottesdienstband aus der Jahrgangsstufe 8 gefunden hat.

Compassion-Projekt und Muszieren im Matthäus-Stift

„Vergiss die Armen nicht!“ – diese Worte eines Freundes, des Kardinals Claudio Hummes aus Sao Paulo, haben dazu geführt, dass Bergoglio sich für den Papstnamen „Franziskus“ entschieden hat. Sich der armen, kranken, behinderten Menschen anzunehmen, ist eine der Besonderheiten des heiligen Franz von Assisi gewesen. Seinem Vorbild folgend, gehen alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10, gegen Ende des Schuljahres, für zwei Wochen in eine soziale Einrichtung (Altenheime, Krankenhäuser, Behindertenheime und integrative Kindergärten). Dieses Compassion-Projekt wird in verschiedenen Fächern vorbereitet. Die Referentinnen Frau Fabritius-Glaßner von Elisa Neuburg (Verein zur Familiennachsorge für schwerstkranke Kinder) und Frau Marietta Schmidt vom Altenheim Matthäusstift bereiten die Schüler für den Umgang und die Begegnung mit kranken, alten und behinderten Menschen vor. Geleitet wird dieses Compassion-Projekt von Hr. Wagner und Hr. Kohler.

Aus dieser Begegnung hat sich ein weiteres Projekt entwickelt. Schüler des GG musizieren

einmal im Monat in dem Altenheim Matthäusstift.

 

Den Glauben leben - wie Franziskus

Der heilige Franziskus – kein Priester, ein Suchender, aus reichem Haus, ein Aussteiger,ein Bettler, Bruder Immerfroh, ... all das war Franziskus. Erinnert doch der neue Papstname unsere Schule an unsere franziskanischen Wurzeln und daran, dass der heilige Franziskus Vorbild für unsere Schule ist. Unser Schulgarten, unsere Patenkindaktion mit Brasilien, das Compassion-Projekt und sogar die Solaranlage auf dem Dach entstanden aus diesem franziskanischen Geist. Diesen franziskanischen Geist gilt es wach zu halten und zu vertiefen: Bewahrung der Schöpfung - Friedliches Miteinander - Solidarisch mit den Armen.

 

Dieses Gebet, das im Geiste des Franziskus formuliert wurde, ist dabei ein guter Wegbegleiter:

Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens,

dass ich liebe, wo man hasst

dass ich verzeihe, wo man beleidigt

dass ich verbinde, wo Streit ist

dass ich die Wahrheit sage, wo Irrtum ist

dass ich den Glauben bringe, wo Zweifel droht

dass ich Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält

dass ich Licht entzünde, wo Finsternis regiert

dass ich Freude bringe, wo der Kummer wohnt.

Herr, lass mich trachten,

nicht, dass ich getröstet werde, sondern dass ich tröste

nicht, dass ich verstanden werde, sondern dass ich verstehe

nicht, dass ich geliebt werde, sondern dass ich liebe.

Denn wer sich hingibt, der empfängt

wer sich selbst vergisst, der findet

wer verzeiht, dem wird verziehen

und wer stirbt, der erwacht zum ewigen Leben. Amen.

 

Joachim Kohler, Referent für Schulpastoral

 

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