Polenaustausch

Austausch auf sportlicher Ebene: Schüler der 8. Klasse besuchen Polen

Vom 27.9. bis zum 03.10.2015 fand unser erstmaliger Polenaustausch statt, bei welchem wir viele Erfahrungen und Eindrücke über das Land und seine Kultur sammeln konnten.

Am Samstag um 7:45 Uhr kam unser Airport-Express am ZOB an, welcher uns zum Münchner Flughafen brachte. Dort war alles ein wenig hektisch, da wir 20 Schüler und 2 Lehrer waren. Doch nachdem wir unser Gepäck aufgegeben und die Passkontrolle und Sicherheitsschleuse gut hinter uns gebracht hatten, gönnten wir uns alle an unserem Gate erst einmal eine heiße Schokolade. Lange mussten wir nicht warten, bis wir zum Boarding aufgerufen wurden. Ein Bus brachte uns zu unserer Maschine. Einigen Mädchen war es etwas mulmig zumute, da es deren erste Reise mit einem Flugzeug war. Unsere Reise über den Wolken verlief bis auf wenige Turbulenzen sehr ruhig. Nachdem wir am Krakauer Flugplatz aufgesetzt und das Flugzeug verlassen hatten, warteten wir alle gespannt am Gepäckband auf unsere Koffer. Einige ließen sich danach ein paar Euros in die Landeswährung wechseln, welche in Polen Zloty heißt. Jetzt bewegte sich der ganze Trupp zum Bus, mit dem wir dann nach Szczawnica, unserem Zielort gefahren wurden. Dort angekommen aßen wir gemeinsam in einem Restaurant zu Abend. Danach wurden wir von unseren Gastfamilien abgeholt. Dass Polen ein sehr gastfreundliches Land ist, bemerkten wir bereits jetzt, da uns die Tauscheltern sofort die Koffer und Taschen abnahmen und zum Auto trugen. In unserer Unterkunft angekommen, fiel das Kommunizieren anfangs sehr schwer. Doch später stellten wir überraschend fest, dass einige Familien sehr nahe aneinander wohnten. So konnten wir uns jeden Abend in einem nahegelegenen Park treffen und austauschen. Wieder bei den Gastfamilien angekommen, fielen wir alle todmüde in unsere Betten.

Tag 1:

Wir gingen zusammen mit unseren Austauschpartnern um 9:00 Uhr zur Schule. Dort wurden wir erst einmal herzlich willkommen geheißen und richtig begrüßt. Danach machten wir einige Workshops wie Tanzen, Zeichnen, Physik, Chemie und Mathematik. Zu Mittag bekamen wir warmes Essen in der Schulcafeteria. Nach dem Mahl sind wir zu einem Sessellift gewandert, welcher uns auf einen Berg brachte. Oben angekommen genossen wir die Aussicht. Auf dem Berg war auch eine Rodelbahn, auf welcher wir rodeln durften. Nach dieser Aktion, ging es für uns auch schon wieder bergab. Nach einer kurzen Stadtbesichtigung durften wir verschiedene Heilwasser probieren, welche aus Wasserhähnen abgezapft werden, diese konnten aber wirklich schrecklich schmecken. Nun ging es wieder zurück zu der Gastfamilie.

Tag 2:

Wir trafen uns alle um 9:00 Uhr auf einem Sportplatz, auf dem wir kleine Wettkämpfe wie z. B. Medizinballweitwurf, Basketballkorbwurf, Wettlaufen und vieles mehr durchführten. Für die ersten drei Platzierungen in jeder  Sportart gab es sogar eine Medaille. Nach diesem anstrengenden Vormittag gingen wir erst einmal in einem Restaurant essen. Heute durften wir schon ein wenig früher nach Hause, da uns am Abend noch eine Disco-Party bevorstand, für die wir uns noch frisch machen wollten. Das Tanzen hat wirklich Spaß gemacht. Die Zeit ging irre schnell vorbei und bis wir uns umsahen, mussten wir auch schon wieder nach Hause.

Tag 3:

Heute stand eine Floßfahrt auf dem Programm. Warme Kleidung war darum Pflicht. Als wir auf die bereitstehenden Floße stiegen, war uns allen wegen der vielen Wackelei ein wenig mulmig zumute. Doch mit der Zeit gefiel es uns allen sehr gut. Wir sahen viel von der Natur. An manchen Stellen gab es Stromschnellen, die zu durchfahren riesig Spaß machte. Als wir alle wieder festen Boden unter den Füßen hatten, wurde in einem Restaurant zu Mittag gegessen. Zu unserer Verwunderung gab es, wie am Vortag, Schnitzel mit Pommes zu essen. Nachdem wir uns gestärkt hatten, wurden wir mit einem Bus zu der sogenannten Homole-Schlucht gefahren. Als erstes  mussten wir einen Berg hinauf wandern. Oben angekommen, wurde uns heißer Tee und etwas zu essen gereicht. Danach wurde ein Lagerfeuer angezündet, an dem wir Lieder sangen. Am Ende des Tages gingen wir den Weg wieder zurück zu unserem Bus, der uns wieder nach Hause brachte.

Tag 4:

Bei einem Austausch gibt es immer einen Tag, an dem man etwas mit seiner Gastfamilie unternimmt, dieser war heute. Wir und noch weitere Familien gingen an diesem Tag wandern und im Anschluss baden. An diesem Tag hatten wir schulfrei, was uns natürlich sehr freute und den Tag noch schöner machte.

Tag 5:

Unser vorletzter Tag war angebrochen … leider … Doch das hielt uns natürlich nicht davon ab Spaß zu haben. Unser erster Programmpunkt an diesem Tag war „Das Schiefe Haus“. Hatten wir erst einmal dieses Haus betreten, wurde uns schlagartig klar, warum es „Das schiefe Haus“ heißt. Das Wandern durch die verschiedenen Zimmer hat uns allen sehr gut gefallen. Unser zweiter Programmpunkt an diesem Tag war „Bergbahn fahren“. Oben angekommen hatten wir nochmals die Möglichkeit zu rodeln, was von den meisten Kindern natürlich auch gemacht wurde. Nach circa 30 Minuten fuhren wir mit der Bergbahn wieder zurück zur Talstation, von dort aus sind wir in eine Pizzeria zum Mittagessen gegangen. Danach besichtigten wir noch eine Sprungschanze, auf welcher sogar schon deutsche Weltklasseskispringer einen Weltcup bestritten haben.

Tag 6:

Oh nein, heute war unser letzter Tag, deshalb war nichts mehr geplant. Wir wurden von unseren Familien und dem Direktor der Schule verabschiedet. Nun wurden wir von einem Bus, welcher uns wieder an den Krakauer Flughafen brachte, abgeholt. Die restliche Abreise verlief ähnlich wie die Anreise, mit einem Unterschied...wir haben alle neue Erfahrungen gesammelt, viele Freunde gefunden und einiges dazugelernt.

Julia Speth, 8b

 

Austausch mit Szczawnica / Polen: Besuch der polnischen Schüler in Deutschland

Zum ersten Mal fand dieses Schuljahr der Austausch mit unserer Partnerschule in Polen statt. Vom 23. bis 28. April besuchten uns die polnischen Partner.

Ein Höhepunkt war der Besuch bei Audi. Auf die unterhaltsame Führung durch die Fertigung folgte der Besuch des Audi Mobile Museums, wo einige Schüler ihr Traumauto fanden. Ein herzlicher Dank geht an Herrn Seeger und den Vorstand der Audi AG, der durch seine wohlwollende Unterstützung uns dieses Erlebnis ermöglichte. Sprachanimationen, sportliche Begegnungen und geselliges Beisammensein am Bayerischen Abend rundeten das Programm, das das P-Seminar Sport entwarf und vorbildlich betreute, ab.

Darüber hinaus fanden die Schüler und Schülerinnen in ihrer Freizeit auch viele Gelegenheiten, etwas miteinander zu unternehmen und ihre Freundschaft zu vertiefen. Ein Vergelt’s Gott auch an das Deutsch-Polnische Jugendwerk, das durch Zuschüsse die Begegnung - besonders für die polnische Seite - erst ermöglichte.

Gerlinde Schönleber

 

 

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