Nachhaltigkeit am GG

Gnadenthal-Gymnasium Ingolstadt – In der Nachhaltigkeit verwurzelt!

Menschen in Not helfen – Menschen Halt geben – Solidarität konkret und weltweit – Die Schönheit der Natur bewahren – Umweltschutz – Seinen eigenen Stil finden – Tage der Orientierung – Werteerziehung – diese Aspekte unserer franziskanischen Wurzeln korrespondieren mit Dimensionen und Prinzipien der nachhaltigen Entwicklung und finden sich in zahlreichen Angeboten unserer Schule wieder. Sie sind Orientierung und ein wesentliches pädagogisches Erkennungsmerkmal.

Ausgezeichnet: Gnadenthal-Gymnasium Ingolstadt
ist Vorbild für Nachhaltigkeit

Bundesministerium für Bildung und Forschung und Deutsche UNESCO-Kommission zeichnen herausragende Bildungsinitiativen für nachhaltige Entwicklung aus. Zahlreiche Institution der Kategorien Lernorte, Netzwerke und Kommunen haben dieses Jahr erneut gezeigt wie sich BNE in vorbildlicher Weise umsetzen lässt und zeigen somit eine enorme Anzahl an praktischen Bildungsbeispielen für nachhaltige Entwicklung auf.

Unter dem Motto „Ausgezeichnet“ prämierten Staatssekretär Christian Luft vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission (DUK) Prof. Dr. Maria Böhmer 55 Lernorte, 36 Netzwerke und 9 Kommunen für ihr herausragendes Engagement für Bildung für nachhaltige Entwicklung am 20. November in Berlin. Beworben hat sich das Gnadenthal-Gymnasium mit dem Nachhaltigkeitsbericht "Gnadenthaler Weg in Richtung Nachhaltigkeit", der zusammen mit Dr. Martin Hellwig vom Nachhaltigkeitsinstitut Münster an der Schule erarbeitet wurde. Gefördert wurde dieser Bericht dankenswerterweise von der MVA Ingolstadt.

Statement der Jury zur Auszeichnung:

„In einem Multi-Stakeholder-Prozess hat das Gnadenthal-Gymnasium Ingolstadt der Diözese Eichstätt auf vorbildhafte Weise den Nachhaltigkeitsbericht „Gnadenthaler Weg in Richtung Nachhaltigkeit“ erarbeitet. Die zahlreichen Aktivitäten mit BNE-Bezug erscheinen hierbei nicht als kurzfristiger projektorientierter Prozess, vielmehr soll Bildung für nachhaltige Entwicklung auch in Zukunft im Zentrum des Schulhandelns stehen und in allen Aspekten des Schullebens verankert werden.“

BNE strukturell in der Bildungslandschaft verankert

Seit 2016 zeichnen das BMBF und die DUK im Rahmen der nationalen Umsetzung des UNESCO-Weltaktionsprogramms Bildung für nachhaltige Entwicklung einmal im Jahr Bildungsinitiativen aus. Die Auswahl trifft eine Jury bestehend aus Mitgliedern der Nationalen Plattform BNE sowie Vertretern des BMBF, der Freien Universität Berlin und der DUK. Neben Lerninhalt, Methoden und Lernprozessen richten die ausgezeichneten Akteure ihr gesamtes Handeln auf BNE aus. Sie orientieren auch die eigene Bewirtschaftung an Prinzipien der Nachhaltigkeit. Somit tragen sie dazu bei, BNE strukturell in der deutschen Bildungslandschaft zu verankern. Als offizieller Beitrag zum Weltaktionsprogramm stellen sie sich ab sofort auf der Internetseite des BNE-Portals vor und profitieren vom Austausch mit anderen Akteuren in einem breiten Wissens- und Praxisnetzwerk. Darüber hinaus stehen die Freie Universität Berlin und die DUK den Initiativen bei Fragen zu der Weiterentwicklung beratend zur Seite.

Hintergrund

BNE steht für Bildung für nachhaltige Entwicklung. Entwicklung ist dann nachhaltig, wenn Menschen weltweit, gegenwärtig und in Zukunft, würdig leben und ihre Bedürfnisse und Talente unter Berücksichtigung planetarer Grenzen entfalten können. Eine solche gesellschaftliche Transformation erfordert starke Institutionen, partizipative Entscheidungen und Konfliktlösungen, Wissen, Technologien sowie neue Verhaltensmuster. Bildung ist für eine nachhaltige Entwicklung zentral. Sie versetzt Menschen in die Lage, Entscheidungen für die Zukunft zu treffen und abzuschätzen, wie sich eigene Handlungen auf künftige Generationen oder das Leben in anderen Weltregionen auswirken. In der globalen Nachhaltigkeitsagenda 2030 der Vereinten Nationen und dem UNESCO-Weltaktionsprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung (2015–2019) ist die Umsetzung von BNE als Ziel für die Weltgemeinschaft festgeschrieben. Deutschland beteiligt sich mit dem Nationalen Aktionsplan Bildung für nachhaltige Entwicklung, der im Juni 2017 von der Nationalen Plattform BNE verabschiedet wurde.

Weitere Informationen:

Die ausgezeichneten Initiativen: www.bne-portal.de/auszeichnungen
Bundesministerium für Bildung und Forschung:
www.bmbf.de/bne

 

 

oben: Einige Vertreter von ausgezeichneten Institutionen sowie links Staatssekretär Christian Luft und rechts neben Schulleiter Vitus Lehenmeier Frau Prof. Dr. Maria Böhmer.

Foto: DUK/Thomas Müller

BNE
Bildung für nachhaltige Entwicklung

Gemeint ist eine Bildung, die Menschen zu zukunftsfähigem Denken und Handeln befähigt. Sie ermöglicht jedem Einzelnen, die Auswirkungen des eigenen Handelns auf die Welt zu verstehen und verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen.

Transformation unserer Welt: die Agenda 2030 für eine nachhaltige Entwicklung

Die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung ("Sustainable Development Goals") sind politische Zielsetzungen der Vereinten Nationen, die der Sicherung einer nachhaltigen Entwicklung auf ökonomischer, sozialer sowie ökologischer Ebene dienen sollen.

 

 

Danke an Hörgeräte LANGER für die großzügige Unterstützung des P-Seminars Biologie. Der verantwortungsvolle Umgang mit natürlichen Ressourcen und Umweltschutz sind dem Unternehmen besonders wichtig. Deshalb hat es einen Umweltfonds eingerichtet. Mit dem gesammelten Geld werden regionale Umweltprojekte unterstützt. Die Arbeit des P-Seminars „Imkerei“ passt da besonders gut in ihre Strategie. Derzeit wird ein bundesweites Forschungsprojekt in Deutschland durchgeführt, an dem das Gnadenthal-Gymnasium teilnimmt.

> Gnadenthaler Weg zur Nachhaltigkeit 
  
Pädagogische Beiträge - Heft 2 (Juni 2018)

Zum Beispiel: Das REdUSE-Projekt

Am 18. und 19. Oktober 2016 war das Gnadenthal-Gymnasium Gastgeber für das REdUSE-Projekt des Hamburger Vereins Multivision. Dabei wurden die Schülerinnen und Schüler ausgewählter Jahrgangsstufen über den Umgang mit immer knapper werdenden Ressourcen informiert und zu nachhaltigem Handeln motiviert. Im Anschluss an die Veranstaltung konnten die Schüler verschiedene Workshops besuchen. Im Reparaturcafé und bei einer Nähaktion, bei der Schülerinnen und Schüler aus Kleidungsresten Taschen und Mäppchen anfertigen konnten, lernten sie, dass Reparieren besser als Wegwerfen und neu Kaufen ist.

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