DAS GNADENTHAL-GYMNASIUM IST · MUSISCH · CHRISTLICH · PÄDAGOGISCH-INNOVATIV

Fächer

Kunst

Innenarchitektur auf kleinstem Raum

Einem sehr aktuellen Trend zum Thema Innen-architektur widmete sich die Klasse 9.2.

Aus Amerika kommt der Trend zum Wohnen auf wenigen Quadratmetern. „Tiny Houses“ heißen die reduzierten, oft mobilen Eigenheime. Minihäuser,
die in Zeiten steigender Mieten als alternative Wohnmodelle immer interessanter werden --
auch in Deutschland.

Eingehende Auseinandersetzung mit den Grundbedürfnissen menschlichen Lebens, sowie

 

 

einige ethische und sogar philosophische Fragestellungen, beschäftigten uns im Vorfeld.

Dann war Papier das schlichte Material, um sich im Modellbau einen eigenen Entwurf vom vielleicht zukünftigen Eigenheim zu bauen.

Dabei kamen außergewöhnliche Begabungen der Schüler zum Vorschein!

So zeigten sich zum Beispiel ungeahnte Meister im Zeichnen von „Abwicklungen“, um ein Möbelstück aus Papier zu entwerfen. Eine Fähigkeit, die auch einen Mathematiklehrer begeistern würde!

Unterwasserkosmos in der Harderbastei

Leuchtende Kraken, schillernde Fische und außergewöhnliches Wassergetier sollen von der Vielfalt in den Ozeanen erzählen.

Zum Jahresthema „Wasser“ hatte die Kunst- und Kulturwerkstatt in der Harderbastei Schulen und Kindergärten eingeladen, sich an einer Ausstellung zu beteiligen.

Kinder und Jugendliche aus über 40 Schulen und Kindergärten aus der Region und ganz Bayern haben sich daran beteiligt, um von der Vielfalt im Ozean zu erzählen.

Mit Kandinsky Farben hören?

Vom Gegenständlichen zum Ungegenständlichen
– der Weg zur abstrakten Kunst in der Kunst

 

Die Verbannung von erkennbaren Gegenständen zu Gunsten von abstrakter Farb- und Formensprache vollzog sich in der bildenden Kunst mit dem Beginn des Expressionismus. Mit  neuen Sehgewohnheiten und  bildnerischen „Experimenten“  machten sich die Künstler auf die Suche nach neuen Ausdrucksformen jenseits der sichtbaren Wirklichkeit. Dank seiner synästhetischen Veranlagung schlug Wassily Kandinsky eine Brücke zwischen Malerei und Musik, zwischen „Farbtönen“ und „Klangfarben“.

Um diesen entscheidenden Schritt in der Kunstgeschichte nachzuvollziehen, stürzte sich auch die Klasse 9c auf Pinsel und Malerpaletten, hantierte mit Schere, Kleber und farbigen Papieren, komponierte und arrangierte, um so zu eindrucksvollen Ergebnissen zu gelangen.

 

Christiane Mayr

 

Klang aus der Vergangenheit kommt in der Gegenwart an

Im Rahmen eines 6-wöchigen Werkprojekts lernten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8d Trommeln aus Ton herzustellen. Dieses rhythmusbildende Musikinstrument führt in seinen Wurzeln bis in die Steinzeit zurück.

Da diese archaischen Instrumente so weit in die Geschichte zurückführen, wurden die Schülerinnen und Schüler zur Einstimmung auf eine kleine Einführung ins neolithische Leben geschickt: sie sahen Bilder von Archäologen, die solche Trommeln oft in Gräbern fanden und erfuhren, dass die Trommeln nicht nur zur Unterhaltung verwendet wurden, sondern von den Schamanen auch zu rituellen Zeremonien.

 

Dann ging es daran, selbst Trommeln zu bauen. Mit der gleichen Technik wie in der Steinzeit wurden diese nun nach eigenen Gestaltungsideen aus rotbrennendem Ton gefertigt. Der Klangkörper wurde in Wulsttechnik und zur leichteren Umsetzung in einer Schüssel aufgebaut. Anschließend wurde ein trichterförmiger Fuß daran gesetzt, der gleichzeitig den austretenden Schall verstärkt.

Bei der Gestaltungsarbeit wurde die Klasse von Studentinnen der Kunstpädagogik an der Universität Eichstätt unterstützt. Während der Weihnachtsferien wurden die Trommelkörper gebrannt. Danach bezogen die Schülerinnen und Schüler ihre Trommeln mit je 15 Lagen eingekleisterten Butterbrotpapiers, das am Beckenrand mit dekorativen Kordeln fixiert wurde. Nach einer Woche Trockenzeit waren die Trommeln dann ´schlagfertig´.

 

Der Klang der Trommeln ist erstaunlich gut und überzeugte auch die Musiklehrer. Zusammen mit Musiklehrer Bernhard Reitberger, der selbst auch aktiver Schlagzeuger und Jazz-Vibraphonist ist, studierte die Gruppe junger Künstler einen Samba Reggae ein.

Ronja Hora

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