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Auszug aus „Five little Pieces for Peace!“ – ein Theaterstück zur Friedensbildung und Toleranzförderung für junge Menschen von 10 bis 13 Jahren

Five little Pieces for Peace!

Am 8. und 9. November 2018 fand am Gnadenthal-Gymnasium für die Jahrgangstufe 7 ein Projekt zum Frieden mit einem Schauspielerteam des renommierten Eukitea-Theaters aus Diedorf bei Augsburg statt.

„Five little Pieces for Peace!“ ist ein heiteres Theaterstück, das berührt und zugleich Mut und Freude macht, Frieden zu schaffen! – Mit sich. Mit dem Gegenüber. Mit der Gemeinschaft. Mit der Natur. Und mit der Welt.

Es spielten Kathrin Müller und Giorgio Buraggi. Regie führten Stephan Eckl und Olaf Dröge. Musik und Komposition stammen von Fred Brunner.

Am Abend des 8. Novembers luden die Künstler im Anschluss an das Theaterstück beim Elternabend zu einer offenen Gesprächsrunde zum Thema „Frieden schaffen“ ein.

Nach den beiden Aufführungen des Theaterstücks am 8. November 2018 um 10 Uhr für die Schüler und um 19 Uhr für die Erwachsenen folgten am Freitagvormittag insgesamt 8 Workshops für die Jugendlichen, in denen sie zusammen mit den vier externen Referenten der Frage nachgingen, was bedeutet für mich Frieden und wie kann ich Frieden für mich und andere schaffen. Schüler und Kollegen zeigten sich stark beeindruckt und berührt von den Aufführungen und Arbeitsrunden in Kleingruppen. Rollen einzelner Schüler in der Klasse und im Freundeskreis wurden nachgespielt und nachempfunden. Es wurden mögliche Handlungsschritte hin zu Frieden und Toleranz bei konkreten Einzelsituationen durchgespielt.

Johanna Jörg

Fächerübergreifendes Projekt Deutsch & Kunst

In den beiden Videos stellen Schülerinnen aus der 8. Klasse Ergebnisse ihrer dreitätigen Projektarbeit zum Thema "Schreiben zu Bildern und Malen zu Texten" vor.

Mundarttraining für Weihnachtskonzert

„Heilige Nacht“ von Ludwig Thoma

 

Am Abend des 12.12.2017 wurde
passend zum Jubiläumsjahr 2017
– und dem 150. Geburtstag von
Ludwig Thoma
in der Kapelle des
Klosters St. Johann im Gnadenthal ein ganz besonderes Konzert aufgeführt.

 

„Jetzt Leutln, jetzt loos´ts amal zua!
Unsa Gsangl is wohl a wenig alt,

Es is aba dennascht schö gnua.

Imoan, daß´s enk allesamm gfallt.“

Zusätzliche Unterstützung mit Tipps und Lesekostproben bekamen die Schüler im Vorfeld des Konzerts von dem Mundartexperten Manfred Schilling (rechtes Bild, ganz links)

So stiegen die Erzähler ein in die bayerische Weihnachtslegende. Die Schülerinnen und Schüler des Unterstufenchors der Klassen 5 und 6 studierten unter der Leitung von Josef Dietl die Lieder aus der Weihnachtslegende „Heilige Nacht“ von Ludwig Thoma ein. Da es sich bei Thomas Werk, um eine Erzählung der Weihnachtsgeschichte in Mundart handelt, bei der sich oberbayerische Erzähltexte mit kurzen bayerischen Liedern abwechseln, wurden neben dem Chor mundartlich begabte Schüler, Elisabeth Zißler 10c, Hannah Erl 10c, Matthias Braun 8d und Michael Braun Q11 ausfindig gemacht, die zusammen mit Frau Jörg den Vortrag der sechs Hauptstücke des Werkes in verteilten Rollen trainierten. Manche Formulierungen mussten sie dabei mit der Lehrerin erst ins Hochdeutsche übersetzen, um sich darüber klar zu werden, wie die Textpassagen eigentlich zu betonen und vorzutragen sind. Musikalisch umrahmt wurden Chor und Leser von einer kleinen Musikgruppe: Marina Regnath 6c Hackbrett, Nils Schirmer 6d Gitarre, Luisa Lambert 6d Gitarre und Frau Karin Schuster Zither. Insgesamt ergab sich am Abend der Aufführung aus den drei Komponenten Chor, Leser und Musikgruppe ein Stück „lebendiges“ bayerisches Kulturgut zum Andenken an den Schriftsteller Ludwig Thoma. Zuhörer, die des Bayerischen mächtig waren, nahmen dabei natürlich inhaltlich etwas mehr mit. Die konnten nämlich auch immer wieder gesellschaftskritische Töne in der Erzählung entdecken, zum Beispiel, wenn es der arme Wandersgesell auf der „Roaß“ ist, der der Heiligen Familie beim Weg nach Bethlehem hilft und Maria stützt, nachdem der „Schlitt´n“ des reichen „Manasse“ nicht angehalten wurde, „Daß d´Maria (…) aufsitz´n ko.“ So stimmen  auch die Schlussverse des Erzählers nachdenklich, die er direkt an die Zuhörer richtet:

„Und geht´s ös in d´ Mett`n,ös Leut,

Na roat´s enk de G´schicht a weng z´samm!

Und fragt´s enk, ob dös nix bedeut`,

Daß´s Christkind bloß Arme g`sehg`n hamm.“                Johanna Jörg

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