DAS GNADENTHAL-GYMNASIUM IST · MUSISCH · CHRISTLICH · PÄDAGOGISCH-INNOVATIV

Fächer

Deutsch

Eintauchen in die Welt der Bücher

Der 23. April 1616, der Todestag sowohl von William Shakespeare als auch Miguel de Cervantes, ist Anlass der jährlichen Aktion zum Welttag des Buches. Die Klasse 5D machte sich daher an diesem Tag in die Buchhandlung Gerd Stiebert auf, um sich rund um das Buch zu informieren. Nach einer allgemeinen Einführung durch Herrn Stiebert informierte Frau Sonneberg die Schülerinnen und Schüler über Neuerscheinungen auf dem Jugendbuchsektor. Anhand von Titelblättern und Illustrationen konnte die Klasse ihr Wissen bezüglich bekannter Bücher unter Beweis stellen, was allen richtig Spaß machte und wodurch ein gewisser Wettbewerb entstand. Anschließend wurden Fragen zur Entstehung eines Buches gestellt und die Kinder durften in der Buchhandlung selbst nach Büchern suchen. Einige begannen noch vor Ort mit dem Schmökern. Zum Abschluss erhielten alle Schülerinnen und Schüler die diesjährige Ausgabe von „Ich schenk dir eine Buch“, einen Roman von Sabine Zett.

Christa Scheuer

Fächerübergreifendes Projekt Deutsch & Kunst

In den beiden Videos stellen Schülerinnen aus der 8. Klasse Ergebnisse ihrer dreitätigen Projektarbeit zum Thema "Schreiben zu Bildern und Malen zu Texten" vor.

Mundarttraining für Weihnachtskonzert

„Heilige Nacht“ von Ludwig Thoma

 

Am Abend des 12.12.2017 wurde
passend zum Jubiläumsjahr 2017
– und dem 150. Geburtstag von
Ludwig Thoma
in der Kapelle des
Klosters St. Johann im Gnadenthal ein ganz besonderes Konzert aufgeführt.

 

„Jetzt Leutln, jetzt loos´ts amal zua!
Unsa Gsangl is wohl a wenig alt,

Es is aba dennascht schö gnua.

Imoan, daß´s enk allesamm gfallt.“

Zusätzliche Unterstützung mit Tipps und Lesekostproben bekamen die Schüler im Vorfeld des Konzerts von dem Mundartexperten Manfred Schilling (rechtes Bild, ganz links)

So stiegen die Erzähler ein in die bayerische Weihnachtslegende. Die Schülerinnen und Schüler des Unterstufenchors der Klassen 5 und 6 studierten unter der Leitung von Josef Dietl die Lieder aus der Weihnachtslegende „Heilige Nacht“ von Ludwig Thoma ein. Da es sich bei Thomas Werk, um eine Erzählung der Weihnachtsgeschichte in Mundart handelt, bei der sich oberbayerische Erzähltexte mit kurzen bayerischen Liedern abwechseln, wurden neben dem Chor mundartlich begabte Schüler, Elisabeth Zißler 10c, Hannah Erl 10c, Matthias Braun 8d und Michael Braun Q11 ausfindig gemacht, die zusammen mit Frau Jörg den Vortrag der sechs Hauptstücke des Werkes in verteilten Rollen trainierten. Manche Formulierungen mussten sie dabei mit der Lehrerin erst ins Hochdeutsche übersetzen, um sich darüber klar zu werden, wie die Textpassagen eigentlich zu betonen und vorzutragen sind. Musikalisch umrahmt wurden Chor und Leser von einer kleinen Musikgruppe: Marina Regnath 6c Hackbrett, Nils Schirmer 6d Gitarre, Luisa Lambert 6d Gitarre und Frau Karin Schuster Zither. Insgesamt ergab sich am Abend der Aufführung aus den drei Komponenten Chor, Leser und Musikgruppe ein Stück „lebendiges“ bayerisches Kulturgut zum Andenken an den Schriftsteller Ludwig Thoma. Zuhörer, die des Bayerischen mächtig waren, nahmen dabei natürlich inhaltlich etwas mehr mit. Die konnten nämlich auch immer wieder gesellschaftskritische Töne in der Erzählung entdecken, zum Beispiel, wenn es der arme Wandersgesell auf der „Roaß“ ist, der der Heiligen Familie beim Weg nach Bethlehem hilft und Maria stützt, nachdem der „Schlitt´n“ des reichen „Manasse“ nicht angehalten wurde, „Daß d´Maria (…) aufsitz´n ko.“ So stimmen  auch die Schlussverse des Erzählers nachdenklich, die er direkt an die Zuhörer richtet:

„Und geht´s ös in d´ Mett`n,ös Leut,

Na roat´s enk de G´schicht a weng z´samm!

Und fragt´s enk, ob dös nix bedeut`,

Daß´s Christkind bloß Arme g`sehg`n hamm.“                Johanna Jörg

Dichterwerkstatt am Gnadenthal

Wie schon die letzten Jahre, meldete sich unsere Schule auch heuer wieder gerne auf das Angebot des Ingolstädter Kulturamts: Im April und Anfang Mai besuchte ein professioneller Poetry-Slammer unsere Schüler/innen und arbeitete im Rahmen eines Workshops mit ihnen an ausdrucksstarken Texten. Im „Poetry Slam“ werden diese – natürlich selbst verfasst – bühnenwirksam vor Publikum vorgetragen. Ob der Slammer sich mehr in Richtung Lyrik bewegt oder einen prosaischen Stil bevorzugt, liegt bei ihm – die Kunst wird relativ frei gehandhabt. Wichtig sind vor allem der Rhythmus und die Pointe. Der Text muss auf die Zuhörer wirken: Poetry Slam ist eine Vortragskunst. Und so fand am Montag, den 2. Mai, die Abschlussveranstaltung der Ingolstädter Schulen im Altstadttheater statt, an der Benedikt Buttenhauser (10b) unsere Schule mit einem originellen Text vertrat, in dem er in eine männliche Biene schlüpfte.

Wolfgang Wittmann

 

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