DAS GNADENTHAL-GYMNASIUM IST · MUSISCH · CHRISTLICH · PÄDAGOGISCH-INNOVATIV

Fächer

Deutsch

Klima in Europa

Ein prämierter Essay für den 67. Europäischen Wettbewerb zum Thema "EUnited - Europa verbindet".

Es ist doch so einfach

von Lena Lippert, 10c (jetzt Q11)

Vorlesewettbewerb 2020 - Schulentscheidung

Am 19. November 2020 wurde die Schulsiegerin im Vorlesewettbewerb der 6. Klassen ermittelt. Vier Klassensiegerinnen, die sich schon im Vorfeld innerhalb der 6. Klassen der Konkurrenz gestellt hatten, lasen einen vorbereiteten Text und anschließend einen Fremdtext, beurteilt wurden u.a. der Vortag die Lesetechnik und die Textinterpretation. Die Auswahl reichte von „ Die Duftapotheke“ über „Die 4 vom See“ bis zu „Woodwalker“ oder „Tara und Tahnee - verloren im Tal des Goldes“, die auch die Interessenvielfalt der Vorlesenden widerspiegelte. Die Konkurrenz war eng und als Siegerin setzte sich schließlich vor der Jury der Deutschlehrer der 6. Klassen und des Fachbetreuers Deutsch Helena aus der Klasse 6c durch, die nun am Stadtentscheid in Ingolstadt das Gnadenthal Gymnasium vertreten wird. Ein etwas anderer Wettbewerb, unter erschwerten Bedingungen mit Abstand und Masken - dennoch zeigten die Schülerinnen Engagement und Leselust.

Die Siegerin Helena las aus dem Buch „Die vier vom See“ von Alexander Lombardi und Sandra Binder.

Holocaust Gedenkveranstaltung 2020

Am 27. Januar, dem Tag an dem das Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau befreit wurde und der nun internationaler Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus ist, haben dieses Jahr Schüler und Schülerinnen des Gnadenthal-Gymnasiums die offizielle Gedenkveranstaltung der Stadt Ingolstadt vielseitig und berührend inszeniert.

Im Mittelpunkt stand das Theaterstück "Schuld", das die Gruppe des P-Seminars Deutsch aufführte und das die Schülerin Lea Minery selbst verfasst hat. Ein kurzer Film ermöglicht Einblicke in die Aufführung.

Das P-Seminar Kunst gestaltete eine Ausstellung mit Plakaten, Exponaten und einer Rauminstallation, mit welcher die Gäste empfangen und zur Gedenkveranstaltung geleitet wurden.

Besonders emotional waren die musikalischen Darbietungen, die das Theaterstück einrahmten bzw. der Veranstaltung einen leisen Ausklang ermöglichten.

Eine ausführliche Berichterstattung bietet der Podcast des Kulturkanal Ingolstadt.

Besuch der 11. und 12. Jahrgangsstufe bei Effi Briest im Altstadttheater

11. November 2019. Wer sich vor dem Theaterbesuch Sorgen gemacht hatte, ein zweistündiger Monolog könne bisweilen doch etwas anstrengend werden, durfte bald erleichtert feststellen: Von Anstrengung kann bei dieser Inszenierung keine Rede sein. Die Geschichte der armen Effi, die in eine unerfüllte, letztlich unglückliche Ehe getrieben wird und den Versuch eines Ausbruchs teuer bezahlt, nimmt die Zuschauer mit. Das Besondere an der Inszenierung: Nur Effi ist auf der Bühne zu sehen. Sie erzählt den Zuschauern ihre Geschichte und beginnt damit – wie im Roman von Theodor Fontane – auf einer Schaukel, die an einem der mächtigen Dachbalken hängt, welche die Atmosphäre des Zuschauerraums im Altstadttheater prägen.

Von einem Monolog kann allerdings nicht wirklich die Rede sein. Effi spricht mit den Personen, die ihr Leben bestimmen: mit Geert, mit dem Apotheker Gieshübler – lange Zeit der einzige Mensch in der Kessiner Gesellschaft, der ihr etwas bedeuten kann. Sie liest aus Innstettens Briefen. Und sie träumt von Major Crampas, der ihr heimlicher Liebhaber wird. Die Aufführung ist also trotz der Reduzierung auf eine Person geprägt von

Kommunikation. Das ist auch die Antwort, welche die Schauspielerin Lisa Fertner, geborene Wienerin, im anschließenden Podiumsgespräch auf die Frage gibt, ob es nicht schwierig sei, in einem so langen Monolog die Spannung aufrecht zu erhalten. Leben und Spannung auf die Bühne zu bringen, das gelingt Lisa Fertner kolossal. Dabei ist sie nahe am Publikum, auch wenn sie mitten im Schauspiel durch die Reihen geht.

Die elfte und die zwölfte Jahrgangsstufe hatten die Gelegenheit, diese Inszenierung von Falco Blome zu sehen. Sie kam gut an – nicht nur bei den Lehrern, sondern auch bei den Schülern. Und sie zeigte uns, dass es möglich ist, die Sprache und den Stil Fontanes auch in einer Bühnendarstellung wieder lebendig werden zu lassen. Das Fontanejahr 2019 zum 200. Geburtstag des Schriftstellers war ein guter Anlass dafür.

Wolfgang Wittmann    (Foto: Falco Blome)

Vorlesetag: Aktion in der Pause

Anlässlich des bundesweiten Vorlesetags fand am Freitag, dem 15. November, eine große Vorlese-Aktion von Schülern für Schüler statt. Während der großen Pause lasen Schülerinnen der 10. Jahrgangsstufe aus dem Buch "Oberschnüffler Oswald" von Christian Bienik vor.

Anja Marberger

Fächerübergreifendes Projekt Deutsch & Kunst

In den beiden Videos stellen Schülerinnen aus der 8. Klasse Ergebnisse ihrer dreitätigen Projektarbeit zum Thema "Schreiben zu Bildern und Malen zu Texten" vor.

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