DAS GNADENTHAL-GYMNASIUM IST · MUSISCH · CHRISTLICH · PÄDAGOGISCH-INNOVATIV

Fächer

Deutsch

Fächerübergreifendes Projekt Deutsch & Kunst

In den beiden Videos stellen Schülerinnen aus der 8. Klasse Ergebnisse ihrer dreitätigen Projektarbeit zum Thema "Schreiben zu Bildern und Malen zu Texten" vor.

Und Lesen ist doch spannend und macht Spaß …

... allen Unkenrufen zum Trotz hat auch dieses Jahr wieder der Vorlesewettbewerb der 6. Klassen am Gnadenthal-Gymnasium ein erfreuliches Echo gefunden. Mit Begeisterung und Elan haben sich Schülerinnen und Schüler in den 6. Klassen im Vorlesen gemessen, um die Klassensieger zu ermitteln. Am 07. Dezember 2017 fand schließlich der schulinterne Wettbewerb statt, um den Schulsieger, der am Stadtentscheid teilnehmen wird, zu ermitteln.

Vor großem Publikum, allen sechsten Klassen und der Jury, traten dann Sina-Marie Lassowski (6d), Agatha Selensky (6b,) Serafina Stötter (6c) und Lara Teschke (6a) auf und trugen aus unterschiedlichsten Jugendbüchern - vom Klassiker „Vorstadtkrokodile über „Was verbirgt Cara Winter“ bis hin zum Fantasieroman „Spiegel des Bösen“ und „Ich Zeus und die Bande vom Olymp“- spannende und interessante Textauszüge vor. Gemeinsam mussten dann alle vier noch einen fremden Textauszug lesen, den Sie nicht vorbereiten konnten.

 

 

Bewertungskriterien für den Wettbewerb waren der Vortrag, die Flüssigkeit und Betonung und die Gestaltung der Lesetexte, die die Zuhörer in den Bann ziehen sollte. Durchgesetzt, in einem durchaus engen Wettbewerber-Feld, hat sich dann Lara Teschke aus der Klasse 6a, die mit Sicherheit und ansprechender Gestaltung bestach.

Die Motivation zum Lesen, das zeigte der Schulentscheid, ist immer noch zu wecken. Jeder muss nur für sich den passenden Lesestoff entdecken, dann kann in fremde Welten eingetaucht und der Fantasie freier Lauf gelassen werden.  Nicht zuletzt hilft Lesen auch aus der Hektik des Alltags abzutauchen und in seinem eigenen, individuellen Tempo Erfahrungen zu machen.

Jetzt steht der Stadtentscheid an, wofür alle Lara Teschke die Daumen drücken. Aber eins ist sicher: Gewinner sind alle Teilnehmer, die Spaß am Lesen haben und neue Welten in der Literatur für sich entdecken.

Schülerzeitungsredaktion, Marina Knabl und Emilia Wilczek (6a)

>> Unsere Schulsiegerin LARA TESCHKE hat auch den Stadtentscheid in Ingolstadt gewonnen und vertritt jetzt Ingolstadt auf Bezirksebene! Herzliche Gratulation!

Wolfgang Riffelmacher

Mundarttraining für Weihnachtskonzert

„Heilige Nacht“ von Ludwig Thoma

 

Am Abend des 12.12.2017 wurde
passend zum Jubiläumsjahr 2017
– und dem 150. Geburtstag von
Ludwig Thoma
in der Kapelle des
Klosters St. Johann im Gnadenthal ein ganz besonderes Konzert aufgeführt.

 

„Jetzt Leutln, jetzt loos´ts amal zua!
Unsa Gsangl is wohl a wenig alt,

Es is aba dennascht schö gnua.

Imoan, daß´s enk allesamm gfallt.“

Zusätzliche Unterstützung mit Tipps und Lesekostproben bekamen die Schüler im Vorfeld des Konzerts von dem Mundartexperten Manfred Schilling (rechtes Bild, ganz links)

So stiegen die Erzähler ein in die bayerische Weihnachtslegende. Die Schülerinnen und Schüler des Unterstufenchors der Klassen 5 und 6 studierten unter der Leitung von Josef Dietl die Lieder aus der Weihnachtslegende „Heilige Nacht“ von Ludwig Thoma ein. Da es sich bei Thomas Werk, um eine Erzählung der Weihnachtsgeschichte in Mundart handelt, bei der sich oberbayerische Erzähltexte mit kurzen bayerischen Liedern abwechseln, wurden neben dem Chor mundartlich begabte Schüler, Elisabeth Zißler 10c, Hannah Erl 10c, Matthias Braun 8d und Michael Braun Q11 ausfindig gemacht, die zusammen mit Frau Jörg den Vortrag der sechs Hauptstücke des Werkes in verteilten Rollen trainierten. Manche Formulierungen mussten sie dabei mit der Lehrerin erst ins Hochdeutsche übersetzen, um sich darüber klar zu werden, wie die Textpassagen eigentlich zu betonen und vorzutragen sind. Musikalisch umrahmt wurden Chor und Leser von einer kleinen Musikgruppe: Marina Regnath 6c Hackbrett, Nils Schirmer 6d Gitarre, Luisa Lambert 6d Gitarre und Frau Karin Schuster Zither. Insgesamt ergab sich am Abend der Aufführung aus den drei Komponenten Chor, Leser und Musikgruppe ein Stück „lebendiges“ bayerisches Kulturgut zum Andenken an den Schriftsteller Ludwig Thoma. Zuhörer, die des Bayerischen mächtig waren, nahmen dabei natürlich inhaltlich etwas mehr mit. Die konnten nämlich auch immer wieder gesellschaftskritische Töne in der Erzählung entdecken, zum Beispiel, wenn es der arme Wandersgesell auf der „Roaß“ ist, der der Heiligen Familie beim Weg nach Bethlehem hilft und Maria stützt, nachdem der „Schlitt´n“ des reichen „Manasse“ nicht angehalten wurde, „Daß d´Maria (…) aufsitz´n ko.“ So stimmen  auch die Schlussverse des Erzählers nachdenklich, die er direkt an die Zuhörer richtet:

„Und geht´s ös in d´ Mett`n,ös Leut,

Na roat´s enk de G´schicht a weng z´samm!

Und fragt´s enk, ob dös nix bedeut`,

Daß´s Christkind bloß Arme g`sehg`n hamm.“                Johanna Jörg

Dichterwerkstatt am Gnadenthal

Wie schon die letzten Jahre, meldete sich unsere Schule auch heuer wieder gerne auf das Angebot des Ingolstädter Kulturamts: Im April und Anfang Mai besuchte ein professioneller Poetry-Slammer unsere Schüler/innen und arbeitete im Rahmen eines Workshops mit ihnen an ausdrucksstarken Texten. Im „Poetry Slam“ werden diese – natürlich selbst verfasst – bühnenwirksam vor Publikum vorgetragen. Ob der Slammer sich mehr in Richtung Lyrik bewegt oder einen prosaischen Stil bevorzugt, liegt bei ihm – die Kunst wird relativ frei gehandhabt. Wichtig sind vor allem der Rhythmus und die Pointe. Der Text muss auf die Zuhörer wirken: Poetry Slam ist eine Vortragskunst. Und so fand am Montag, den 2. Mai, die Abschlussveranstaltung der Ingolstädter Schulen im Altstadttheater statt, an der Benedikt Buttenhauser (10b) unsere Schule mit einem originellen Text vertrat, in dem er in eine männliche Biene schlüpfte.

Wolfgang Wittmann

 

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