DAS GNADENTHAL-GYMNASIUM IST · MUSISCH · CHRISTLICH · PÄDAGOGISCH-INNOVATIV

Fächer

Mathematik

Mathe-Club-Fahrt

Vom 21. Bis 23. Juli 2018 war ich unterwegs mit dem Mathe-Club des Gnadenthal-Gymnasiums. Wir starteten auf die 8. Mathe-Fahrt. Nach Gießen 2011, Lindau, Dresden, Weimar, Winterthur, München und Berlin fuhren wir dieses Jahr auf ein neues Mal nach Dresden! 2013 war ich als Schüler dabei, dieses Jahr als studentische Begleitung. Es ist eine Fahrt, von der ich jedes Jahr große Begeisterung mitnehme. Es ist jedes Jahr eine Gruppe, die vielleicht kurios ist, doch gerade deswegen quicklebendig: Lehrerin, Schüler und Schülerinnen, dieses Jahr von der 5. bis zur 10. Jahrgangsstufe aus Gymnasium und Realschule, manch Eltern und ich als Student. Insgesamt waren wir 17 Reisende.

Das Programm: überwiegend mathematisch, knifflig und dicht! Am Samstag nach unserer Ankunft am Hauptbahnhof besuchten wir den Mathematisch-Physikalischen Salon im Dresdner Zwinger. Instrumente und Geräte der Physik und Mathematik früherer Jahrhunderte beeindruckten uns. Ganz besonders: Eine große Weltuhr, die für jeden Längengrad die wahre Uhrzeit anzeigt und mit nur einem Uhrenwerk betrieben wurde. Dresden bei Nacht ist ein Pflichtpunkt, die Sonntagsmesse im Dom auch. Im Erlebnisland Mathematik spielten und knobelten wir den ganzen Sonntagnachmittag. In diesem Museum in Dresden lernten wir auch einiges über die Entstehung der Fotokameras und ihre Technik, auch die ersten Versuche und Errungenschaften der Speicherung, von Musik etc., zu sehen und zu hören war faszinierend. Am Montag stand die Sächsiche Schweiz im Mittelpunkt, bevor es wieder nach Ingolstadt zurückging. Wir wanderten ein Stückchen entlang der Elbe, zur bekannten Basteibrücke nach oben und durch die Schwedenlöcher hinunter zum Amselsee. Hier entflammte auf dem Wasser eine Bootsschlacht. Wir hatten zwei Ruderboote und zwei Tretboote geliehen. Klitschnass waren wir - aber es war auch heiß - also gerade recht! Einen Schaden nehme ich immer von dieser Reise mit: Wir spielen von Beginn bis zum Schluss ein Mörderspiel. Jeder hat ein anderes Opfer aus der Gruppe, töten kann man durch Übergabe eines x-beliebigen Gegenstandes. Also das heißt: nichts annehmen, das Angebot könnte ja eine böse Absicht haben. Ich nehme dann die ganze Woche danach immer nur mit Zögern irgendwelche Sachen an, auch beim Bezahlen an der Kasse muss ich erst mir klarmachen, dass der Verkäufer mit dem Rückgeld mich nicht töten möchte. Besonders war dieses Jahr die sehr quirlige Gruppe, ein Großteil waren jüngere Schüler und Schülerinnen, die ich noch nicht kannte vorher, es war aber super! Alle einzeln in ihrer Art richtig super!

Otto Schwarz (Ehemaliger GG-ler)

VTU – Jetzt wird es mathematisch!

In den vier Wochen nach den Pfingstferien startete für alle 5ten Klassen das sogenannte VTU – Projekt (Vernetzter Themen Unterricht) „Entdecke deine Heimat". Hier taten sich die Fächer Religionslehre, Erdkunde, Natur und Technik, Deutsch und Mathematik zusammen und ließen die Kinder ihre Stadt erkunden. So wurde eine Geocaching-Tour durchgeführt, es gab eine Stadtführung über Sagen und Legenden unserer Stadt und eine heimische Wiese wurde auf Pflanzen und Insekten untersucht.

In Mathematik rückte unsere Schule in den Fokus der Aufmerksamkeit. Dabei wurden die Fragen „Wie groß ist eigentlich das, was uns umgibt? Wie viel Platz habe ich? Wie weit muss ich vom Bus in die Schule laufen?“ gestellt und beantwortet. Besonders wurde sich mit der Frage auseinandergesetzt, wie groß der Pausenhof, der schöne ehemalige Klostergarten, ist. Diesen sollten die Schülerinnen und Schüler vermessen und dann herausfinden, welche Fläche er einnimmt.

Die Ergebnisse sollten schließlich präsentiert werden. Wie? – Das lag in den Händen der Schüler. Und so sind beispielsweise wunderschöne Ergebnisse in der Klasse 5a entstanden. Viele entschieden sich für ein Plakat mit Bildern vom Pausenhof und den eingezeichneten Messergebnissen, andere bauten sogar ein maßstabsgetreues Modell des Pausenhofs und der Schule.

Hier einige Eindrücke der Schülerinnen und Schüler:

„Das Pausenhofprojekt hat viel Spaß gemacht. Wir waren draußen und konnten messen. Das war lustig.“ – „Mir hat gefallen, dass wir einmal rausgegangen sind. Aber wir hätten statt der Pausenhöfe die Becken vom Freibad vermessen können.“ – Na ja, vielleicht machen wir das im nächsten Jahr.

 

Wettbewerbe

Seit vielen Jahren haben interessierte Schülerinnen und Schüler des Gnadenthal-Gymnasiums die Möglichkeit, an verschiedenen Wettbewerben im Bereich der Mathematik teilzunehmen.

Die Vielfalt ist dabei groß:

- Man kann gemütlich am eigenen Schreibtisch tüfteln, um die zum Teil sehr anspruchsvollen Aufgaben zu knacken   
   (Landeswettbewerb der Mathematik und die Schulrunde der Mathematik-Olympiade).

- Man kann die eigene Ausdauer und Konzentrationsfähigkeit bei einer vierstündigen Klausur auf die Probe stellen
   (Regional- und Landesrunde der Mathematik-Olympiade).

- Man kann die Schnelligkeit und mathematische Intuition in einem Multiple-Choice-Wettbewerb testen (Känguru der Mathematik).

- Man kann schließlich auch als Mannschaft die Freude am gemeinsamen mathematischen Arbeiten entdecken.
   (Nabój und Bolyai)

 

Wie schon in der Vergangenheit kann das Gnadenthal-Gymnasium auch in diesem Schuljahr auf seine Jungmathematiker und die vielen Preisträger sehr stolz sein.

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