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Schüler des Gnadenthal Gymnasiums erfolgreich bei bundesweitem Informatikwettbewerb

Gabriel Dengler unter den letzten 25 von ursprünglich über 1400 Teilnehmer/-innen

Lob von hochkarätiger Jury – „Talente werden händeringend gesucht“

 

Gabriel Dengler, Schüler des Abiturjahrgangs 2018 am Gnadenthal Gymnasium ist Preisträger des 36. Bundeswettbewerbs Informatik. Damit belegte er einen der zweiten Plätze bei der Endrunde des Schülerwettbewerbs, die vom 25. bis 28. September in Paderborn stattfand. Ausrichter des Finales sind das Institut für Informatik und das Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn.

 

„Ich bin sehr froh, den Wettbewerb als Preisträger abzuschließen“, erklärte der 18-jährige Gabriel Dengler. „Die Teilnahme am Wettbewerb war eine tolle und vor allem sehr lehrreiche Sache. Außerdem hilft mir mein gutes Abschneiden sicher in Zukunft bei der Studien- und Berufswahl “, erklärt Gabriel Dengler, der sich zusätzlich über ein Preisgeld von 500€ freuen darf.

 

In drei Runden zum Ziel

Der Bundeswettbewerb Informatik, an dem seit 1980 jährlich rund 1.000 Schüler teilnehmen, besteht aus drei Runden und erstreckt sich über einen Zeitraum von einem Jahr. Beim 36. BwInf waren mit 1.464 Teilnehmenden so viele Schülerinnen und Schüler  dabei wie seit 1993 nicht. Der Mädchenanteil erreichte mit 13,2 % den höchsten Wert der BwInf-Geschichte. In der ersten Runde erarbeiten die Schüler Aufgaben alleine oder im Team. Wer es in die zweite Runde schafft, hat eine eigenständige Einzelarbeit anzufertigen. Bereits eine Teilnahme an der ersten Runde eröffnet die Chance zur Teilnahme an einem der attraktiven Workshops.

Die besten 25 Teilnehmer des 36. BwInf wurden zum Finale nach Paderborn eingeladen. „An zwei Tagen des Finales musste Gabriel im Team anspruchsvolle Aufgaben bearbeiten und die Lösungen allen Teilnehmern einer Jury aus Wirtschaft und Wissenschaft präsentieren. In Einzelgesprächen wurden Wissen, insbesondere aber auch die Problemlösungskompetenz der Schülerinnen und Schüler, geprüft. Hier hat Gabriel starke Leistungen gezeigt“, sagt Thomas Hofbeck, Informatiklehrer am Gnadenthal-Gymnasium.

Im Mittelpunkt stand die Auseinandersetzung mit zwei komplexen Informatik-Anforderungen. Bei der ersten Aufgabe sollten logische Formeln eingesetzt werden, um u.a. WLAN-Router störungsfrei zu konfigurieren und die Arche Noah konfliktfrei zu belegen. Die zweite Aufgabe beschäftigte sich mit Problemlösungen rund um die Entwicklung von Smartphone-Apps für Blinde.

Viel Lob: Informatiktalente wie Gabriel Dengler werden dringend gebraucht
„Wir freuen uns, dass sich mit Gabriel Dengler ein Schüler des Gnadenthal Gymnasiums in diesem anspruchsvollen Wettbewerb gegen die Besten der Besten durchsetzen konnte. Darauf kann er schon stolz sein“, schwärmt Thomas Hofbeck. Auch der Juryvorsitzende, Prof. Dr. Till Tantau von der Universität Lübeck, unterstreicht die Leistung der Finalisten: „Informatiktalente, wie wir sie in diesen Tagen erlebt haben, werden dringend gebraucht und haben hervorragende Karriereaussichten.“ Für Gabriel Dengler ist klar, dass es für ihn nach seinem Abi mit Bits und Bytes weitergeht.

 

Der Bundeswettbewerb Informatik ist der traditionsreichste unter den Bundesweiten Informatikwettbewerben (BWINF) und richtet sich an Jugendliche bis 21 Jahre, die sich noch nicht in einem Studium bzw. einer Berufstätigkeit befinden. Die Bundesweiten Informatikwettbewerbe haben es sich zur Aufgabe gemacht, das Interesse an Informatik zu wecken sowie Informatik-Talente zu entdecken und zu fördern. Mit dieser Zielsetzung richtet BWINF neben dem Bundeswettbewerb zwei weitere Schülerwettbewerbe aus: den Informatik-Biber und den Jugendwettbewerb Informatik (JwInf). BWINF ist darüber hinaus  für die Auswahl und Teilnahme des deutschen Teams bei der Internationalen Informatik-Olympiade (IOI) verantwortlich. Die Bundesweiten Informatikwettbewerbe werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Träger sind die Gesellschaft für Informatik e. V. (GI), der Fraunhofer-Verbund IUK-Technologie und das Max-Planck-Institut für Informatik. Die Bundesweiten Informatikwettbewerbe sind von der  Kultusministerkonferenz empfohlene Schülerwettbewerbe und stehen unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.

 

Die Preisträger des 36. BwInf - eingerahmt von BWINF-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Pohl (l.) und dem Vorsitzenden der Jury Prof. Dr. Till Tantau (r.).

Gabriel Dengler: vierter von links

 

Bildquelle: Heinz Nixdorf Institut

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